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Content Creation für Social Media – Pinterest

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Pinterest bietet die Möglichkeit, ästhetische Bilder zu pinnen und Inspirationen für verschiedene Welten und Lifestyles zu erhalten. Die Plattform funktioniert dabei ähnlich wie eine Bilder-Suchmaschine, wobei viele Nutzer:innen dies als Hauptfunktion betrachten. Die soziale Plattform ermöglicht den Nutzer:innen, digitale Pinnwände zu erstellen und ihre visuellen Interessen zu teilen. So können Privatpersonen zum Creator werden.

Doch nicht nur für Privatpersonen ist Pinterest von Interesse, auch Unternehmen können von dieser Plattform profitieren. Die weltweiten Nutzerzahlen der Plattformen steigen seit 2021 wieder an, sodass Unternehmen die Nutzer:innen dieser Plattform hinsichtlich ihrer Zielgruppenstrategie nicht außer Acht lassen sollten. Laut einer aktuellen Studie nutzen 482 Millionen Menschen Pinterest monatlich, darunter hauptsächlich Millennials und Gen Z.

Statista weltweite Nutzerzahlen Pinterest
Statista: Weltweite Nutzerzahlen Pinterest

 

Der Name Pinterest setzt sich aus den englischen Begriffen „pin“, (anheften)“ und „interest“ (Interesse)“ zusammen. Wie der Name also schon verrät, zielt die App darauf ab, Beiträge anzupinnen, die den individuellen Interessen entsprechen. Diese können sowohl in Form von Bildern als auch Videos hochgeladen werden.

Ziele auf Pinterest

Bevor du mit der Nutzung von Pinterest beginnst, solltest du dir zunächst die Frage stellen, ob du ein Unternehmensprofil oder ein persönliches Profil erstellen möchtest. Als Unternehmen bietet sich hierbei die Erstellung eines Unternehmensprofils an, da dieses die Möglichkeit bietet, das Profil mithilfe der Funktion „Pinterest Analytics“ regelmäßig zu analysieren. Hier werden Views, Pins und Klicks der eigenen Pins betrachtet. Insbesondere, wenn du dein Pinterest-Profil als Blog-Marketing nutzen möchtest, ist ein Unternehmensprofil die geeignetere Wahl.

Ein persönliches Profil hingegen eignet sich eher für die rein private Nutzung. Wenn bereits ein persönliches Profil erstellt wurde, ist es nicht mehr möglich, dieses nachträglich in ein Unternehmensprofil umzuwandeln. Daher ist es ratsam, von Anfang an darüber im Klaren zu sein, in welcher Form du die Plattform nutzen möchtest.

Content Creation

Damit du von Pinterest als Creator anerkannt wirst, musst du dem Creator Codex (Richtlinien) zustimmen. Im nächsten Schritt liegt der Fokus auf der Erstellung von Content für die Pinterest-Seite. Zu Beginn genügen in der Regel 6-10 Boards, auf denen die Pins entsprechend kategorisiert werden. Hierbei ist zu beachten, dass alle Pins thematisch richtig sortiert sind und eine klare Struktur aufweisen, um den Follower:innen das Auffinden verschiedener Pins zu erleichtern.

Viele Unternehmen nutzen Pinterest mittlerweile als Plattform für recycelten Content. Das bedeutet, dass beispielsweise auf Instagram erstellter Content in gekürzter Form auf Pinterest landet. Auf diese Weise werden Synergien über mehrere Kanäle hinweg geschaffen, Ressourcen effizient genutzt und der gesamte Online-Auftritt wird als stimmig wahrgenommen. Dies schafft Vertrauen in die Marke.

Grundsätzlich sollten Themen ausgewählt werden, die bereits in der eigenen Content-Strategie für Social Media vorhanden sind und bei der eigenen Community auf ein gewisses Interesse stoßen. Im besten Fall spiegeln sie auch aktuelle Trends auf Pinterest wider. Wichtig ist, dass deine Inhalte Mehrwert bieten. Das Anpinnen von Pins aus beliebten Kategorien führt zu einer größeren Reichweite und somit auch zu mehr Follower:innen.

Laut einer Studie der „University of Minnesota und Georgia Tech“ zählt die Kategorie „Essen & Trinken“ sowohl bei Frauen als auch Männern zu den beliebtesten. Ebenso gehört die Kategorie „Design“ zu den Favoriten und eignet sich daher als Themenvorlage zum Pinnen. Selbst Unternehmen, deren allgemeiner Themenschwerpunkt nicht direkt auf diesen Kategorien liegt, können Pins aus diesen Kategorien anpinnen. Letztendlich lässt sich thematisch oft einiges mehr verknüpfen als auf den ersten Blick vermutet.

Im Vergleich zu anderen Plattformen verschwinden oder verfallen deine Inhalte auf Pinterest nicht. Dein Pin kann noch Monate oder Jahre später Ergebnisse bringen, weil Pinterest, wie bereits erwähnt, in erster Linie eine visuelle Suchmaschine ist.

Pinterest für SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG nutzen

Eigene Pins sollten nicht nur visuell ansprechend gestaltet sein, sondern auch mit einer passenden Caption, der passenden Kategorie und einer aussagekräftigen Überschrift versehen werden. Um die passenden Keywords zu finden, bietet es sich an, einfach ein Stichwort in der Suchleiste einzugeben und die häufig gesuchten Themen anzuzeigen. Denk daran, die Keywords in den Titel und die Beschreibung deiner Pins und Pinnwände einzubinden. Ebenfalls sollten 3-5 passende Hashtags hinzugefügt werden. Auf diese Weise wird Content angezeigt, während Nutzer:innen weiterhin nach diesen Themen suchen. Keywords sind der Schlüssel zum Erfolg.

Pinterest ist nicht nur eine gute Plattform, um die Präsenz eines Unternehmens auf einer weiteren Website zu stärken. Tatsächlich kann Pinterest dazu beitragen, die Sichtbarkeit des Unternehmens in den organischen, also nicht bezahlten, Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern. Suchmaschinenoptimierung (SEO) umfasst verschiedene Aspekte wie die Verwendung relevanter Keywords sowie den Aufbau qualitativ hochwertiger Backlinks. Dies führt dazu, dass die Webseite in den Suchergebnissen höher positioniert wird und somit mehr organischen Traffic anzieht.

Werbung schalten im Pinterest Ads Manager

Doch auch wenn es um bezahlten Content geht, bietet Pinterest mittlerweile einiges an Möglichkeiten. Denn mithilfe von Pinterest Ads kann die Reichweite, die Bekanntheit der eigenen Marke sowie der Website-Traffic erhöht werden. Alles, was dafür benötigt wird, ist ein Pinterest Business Account.

Erstellt werden die Anzeigen im Pinterest Ads Manager. Ähnlich wie auch bei Meta können dort für jede Anzeige spezifische Zielgruppen erstellt werden, u. a. Lieblingsthemen und Interessen der Nutzer:innen, Alter, Geschlecht, Standort und Sprache. Zudem bietet Pinterest die Option sogenannter ActAlike-Zielgruppen, um so andere Nutzer:innen zu finden, die ähnliche Interessen wie bereits bestehende Zielgruppen haben.

Auch auf Pinterest sind mehrere Ads-Formate möglich, wie z. B. Promoted Pins. Diese sind gleichzusetzen mit beworbenen Beiträgen auf Meta. Bisher erstellte Pins können, wenn sie die Anforderungen erfüllen, ganz leicht in Anzeigen umgewandelt werden. Neben diesen gibt es ebenso die Optionen Video-Ads und Karoussel-Pins zu schalten. Für Betreiber:innen eines Online-Shops bieten sich außerdem die Shopping Ads und Kollektion-Ads an. Während bei der Shopping-Anzeige ein einzelnes Produkt gepusht werden kann, bieten Kollektion-Ads an, gleich mehrere Produkte zu zeigen. In dieser Ausrichtung können zudem Visual- sowie Videos eingesetzt werden.

Pinterest Ads
Pinterest Ads

Fazit

Die soziale Plattform bietet nicht nur die Möglichkeit, eine positive Online-Präsenz für das Unternehmen zu schaffen, sondern ist auch mit geringem Ressourceneinsatz eine effektive Plattform zur Steigerung der Markenbekanntheit und zur Generierung von mehr Leads. Abschließend lässt sich festhalten, dass Pinterest sich auch als wertvolles Instrument für die SEO-Optimierung eines Unternehmens eignet, da dies zur Steigerung des Website-Traffics führen kann.

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