Pressemitteilung | 15.11.2023
Seit 2020 hat CURE Intelligence unter dem Produktnamen ‚Supply Chain Radar‘ ein Tool zur Früherkennung von Risiken in Lieferketten entwickelt. Aufgrund des großen Marktpotenzials wird das Geschäft in eine eigene Marke eingebracht: scrioo („Supply Chain Resilience Instruments for Optimal Operations“).
Bereits rund ein Jahr vor der Verabschiedung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) durch den Deutschen Bundestag im Jahr 2021 hat CURE Intelligence damit begonnen, eine flexible Infrastruktur für datengestützte Risikobewertung und -management im Zusammenhang mit ESG-Verstößen zu entwickeln – den Supply Chain Radar. Im Kern verpflichtet das LkSG in Deutschland ansässige Unternehmen dazu, ihre Lieferanten fortlaufend auf Missstände wie Menschenrechtsverletzungen zu überprüfen und damit verbundene Prozesse zu dokumentieren. Eine ähnliche – voraussichtlich noch schärfere – Regelung auf EU-Ebene, die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), wird voraussichtlich noch Ende 2023 verabschiedet. Nach dem Willen des Europäischen Parlaments sollen bereits Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten und einem weltweiten Jahresumsatz von mehr als 40 Mio. Euro in den Anwendungsbereich der CSDDD
fallen.
Basierend auf der sehr positiven Resonanz von Kunden des CURE Supply Chain Radar hat sich CURE Intelligence dazu entschieden, die Lösung weiterzuentwickeln. Dazu wurde mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) ein namhafter Partner gewonnen. Zudem wird die Weiterentwicklung durch das Luxemburger Wirtschaftsministerium gefördert. Das Unternehmen strebt die Entwicklung einer leistungsstarken, KI-gesteuerten Plattform für die zuverlässige Optimierung von Risiken in der Lieferkette an, wobei verschiedenste Risikotypen wie beispielsweise Lieferverzögerungen, Lieferausfälle und Finanzrisiken berücksichtigt werden. Ziel ist es, den Firmen ein umfassendes Instrumentarium an die Hand
zu geben, mit welchem sie sicher durch die neue Zeit der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit navigieren können.
Das Geschäftspotenzial wird durch Push- und Pull-Faktoren getragen: Sowohl die Politik als auch die Unternehmen selbst suchen nach Lösungen, ihre Lieferketten nachhaltig, verantwortungsvoll und resilient zu gestalten. Um dieses Potenzial schneller zu erschließen, hat CURE Intelligence die Lösung nun mit ‚scrioo‘ in eine eigene neue Marke eingebracht.
Marco Feiten, Managing Director von CURE Intelligence, kommentiert: „CURE Intelligence steht seit 2009 für exzellente Dienstleistungen in den Bereichen Media Intelligence und Online Marketing. Mit unseren Lösungen im Bereich Supply Chain Resilience sind wir zu neuen Ufern aufgebrochen – nicht nur thematisch. scrioo muss als Plattformlösung völlig anders vermarktet werden als Dienstleistungen. Zudem lösen wir Probleme anderer bzw. neuer Zielgruppen. Es ist daher der richtige Schritt, eine eigene – von CURE getrennte Marke – zu etablieren. Ich freue mich persönlich sehr darauf, mich ab 2024 primär dem Erfolg von scrioo zu widmen und neue Kunden und Partner von der Plattform zu überzeugen.“
Dr. Joscha Krause, Head of Analytics & Insights bei CURE Intelligence, ergänzt: „Die Kombination aus Dienstleistung und Big Data Analytics ist seit ihren Gründungstagen tief in der DNA des Unternehmens verankert. In den letzten vier Jahren haben wir ein sehr starkes Team an Data Scientists und Data Engineers aufgebaut, welches diese Basis in innovative KI-getriebene Lösungen transformiert. Vor diesem Hintergrund vereint scrioo alle Stärken der CURE zu einem mächtigen Tool, welches sich konsequent an dem Bedarf der Kunden orientiert und im Zeitverlauf kontinuierlich weiterentwickelt wird.“
Über CURE Intelligence
CURE Intelligence ist ein führendes Unternehmen für Deep Tech-Lösungen in Luxemburg. Es spezialisiert sich auf Daten-Analyse und Insights, ganzheitliche Marketingstrategien sowie die Entwicklung von KI-Lösungen für verschiedene Unternehmensbereiche.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.cure-intelligence.com.


