Social Media Monitoring Tools: Deshalb sollte Ihr Unternehmen sie nutzen!

Social Media Monitoring Tools: Deshalb sollte Ihr Unternehmen sie nutzen!

Erinnern Sie sich an die Zeit, in der Sie noch nicht alles recherchieren konnten, was Sie interessiert hat? Wenn Sie sich damals informieren wollten, mussten Sie Zeitschriften sammeln, Firmen kontaktieren und Unterlagen/Kataloge anfordern – gesammelt wurde das Meiste also in Papierform. Meinungen zu Firmen, Produkten oder Personen bekamen Sie eigentlich nur über Leserbriefe oder über direkte Gespräche mit. Heutzutage lässt sich nahezu alles im Internet recherchieren und die Meinung zu Themen, Unternehmen und Personen kann sogar geäußert werden. Diese Meinung kann sich sowohl positiv als auch negativ auf Ihren Ruf als Unternehmen auswirken. Was bedeutet das nun für Sie als Firma?

Traditionelles Monitoring

Natürlich können Sie versuchen, diesen Informationsfluss eigenhändig zu bewältigen. Jedoch wird dieser immer komplexer. Was Medien kommunizieren, können Sie auf den Suchmaschinen wie Google, DuckDuckGo und Co. über entsprechende Sucheingaben finden. Ebenfalls können Sie sich Alerts zu bestimmten Themen einrichten. Auf sozialen Kanälen wie Facebook und Twitter können Sie nachverfolgen, was Ihre Kunden zum neuesten Produkt äußern. Aber was ist mit den vielen anderen Plattformen wie YouTube, Instagram, Vimeo, etc.? Und was ist mit Langzeitbeobachtungen zu Themen, die Sie interessieren? Wie erfassen Sie diese wesentlichen Kennzahlen ohne Automatismen? Als kleine Firma mit übersichtlichem Social Media Content und Produktspektrum ist dies vielleicht noch möglich, aber recht schnell wird der Aufwand in Relation zum Nutzen auf diese Art ineffizient.

Online Monitoring Tools

An dieser Stelle kommen die entsprechenden Tools für ein geeignetes Monitoring ins Spiel. Social Media Monitoring Tools wie das von uns genutzte Talkwalker sammeln beständig Daten im Netz wie es einer Einzelperson nicht möglich ist. In Datenbanken werden die Beiträge von den meisten Plattformen ausgelesen, nach relevanten Hashtags durchsucht und die Metadaten analysiert. Und das parallel für allen Quellen, 24 Stunden am Tag und langfristig messbar. Eine Menge, die quantitativ vom Menschen allein nicht mehr gemonitort werden kann.

Während der Datenerfassung werden die Seiten/Beiträge/Posts/Bilder zusätzlich qualitativ erfasst. Zu den qualitativen Kriterien zählen z.B. die Verbreitung des Artikels, das Sentiment (die Stimmung) des Beitrags, die Kommentare, Zielgruppeninformationen und vieles mehr. Und auf dieser Basis können Sie oder Ihre Agentur moderne Berichte und Analysen erstellen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Alltagsbeispiele vor.

I. Early Warnings

Die einfachste Version von Early Warnings erhält man auch über Google Alerts. Hierbei handelt es sich um die einfachste Möglichkeit, das Internet nach bestimmten Begriffen zu durchsuchen und bei Treffern eine Benachrichtigung in Form einer E-Mail zu erhalten. Aber was ist, wenn das Thema komplexer ist? Hier kommen entsprechende Social Media Monitoring Tools ins Spiel. Über Werkzeuge können Sie die Ergebnisse vorab filtern: Bei komplexen Themen sollte der Alert nur bei Kombination mehrerer Begriffe greifen. Zusätzlich dazu soll er bestimmte Begriffe ausschließen und nur von spezifischen Quellen stammen. Dazu kommt die Möglichkeit, die Ergebnisse auch bei weitem ansprechender aufzubereiten. Zusammengefasst erhalten Sie mit einem geeigneten Tool nicht nur ein qualitatives und relevantes, sondern auch ansprechend aufbereitetes Early Warning!

II. Regelmäẞiges Monitoring

Das regelmäßige Aufbereiten der Daten stellt den zentralen Punkt beim Social Media Monitoring dar. In der Regel werden ein oder mehrere Themen vorgegeben, die gemonitort werden. Diese Themen können laufend angepasst werden. Typisch ist z.B., dass Sie den Überblick über die Nutzerkommentare zur eigenen Firma auf den diversen Plattformen behalten. Was ist das aktuelle Thema? Was stört unsere Kunden? Gibt es konkrete Beiträge, bei denen wir eingreifen sollten? Wer berichtet über das neu entwickelte Produkt? Welche Schlagwörter werden verwendet? Ab wann und wie schnell verbreiten sich diese Nachrichten bei unserer relevanten Zielgruppe? Aber auch Informationen zum Wettbewerb können über das Social Media Monitoring erfasst werden: Was macht unser Mitbewerber aus Nachbarstadt B oder aus Indien? Wie ist seine Unternehmenskommunikation in unserem Kernmarkt? Und wie schneiden wir im Engagement- und Reichweitenvergleich dazu ab?

Diese ganzen Informationen können in vorgegebenen Zeitabschnitten als Report erstellt werden – mit oder ohne manuelle Nachbearbeitung der einfließenden Ergebnisse. Oder Sie greifen auf die Daten zu und beobachten die für Sie interessanten Zeiträume – je nach Thema und Interesse.

III. Kurzfristige Kampagnen-Begleitung – Langfristige Entwicklungen

All diese Themen können Sie kurzfristig, aber auch langfristig beobachten. So ist es möglich, aktuelle Trends aufzudecken sowie Themen/Aktivitäten nachträglich zu bewerten. Welche Kampagne lief gut? Wie änderte sich die Stimmung unserer Kunden und gibt es vielleicht steigende Unzufriedenheit bei einem unserer Produkte? Diese Insights sind essenziell, um dem eigenen Markenruf den entscheidenden Stups zu geben.

IV. Weiterverarbeitung der Daten

Auch hier gibt es wieder die unterschiedlichsten Optionen. Neben puren Text-Reporten können diese mit entsprechenden Grafiken und Statistiken direkt im Tool aufbereitet werden. Zusätzlich können die Daten in der Regel auch in verschiedenen Dateiformaten exportiert werden, um diese nochmal in spezielleren Tools wie Tableau zu veredeln oder für andere Zwecke zu speichern. Wer einmal mit Tableau gearbeitet hat, weiß welche Möglichkeiten das Tool bezüglich der Visualisierung bieten kann. Dazu in den kommenden Monaten mehr!

Fazit: Mehr Erfolg mit einem passenden Monitoring

Wer nicht gerade ein Produkt vertreibt, das sich auch langfristig ohne jegliche Konkurrenz vertreiben lässt, kommt heutzutage ohne den Support von Social Media Monitoring Tools eigentlich nicht mehr aus. Zu schnell können sich die genutzten Medien ändern. Innerhalb von wenigen Stunden kann durch eine falsche Äußerung der Ruf einer Firma auf Jahre geschädigt werden mit den entsprechenden marktwirtschaftlichen Folgen. Eine schlecht angelegte Kampagne kann wertvolle Ressourcen im Nichts verpuffen lassen. All diese Informationen sollten Sie monitoren. Zum einen, um keine aktuellen Trends zu verpassen und zum anderen, um Ihren Wettbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein! Starten Sie jetzt mit Ihrem Monitoring und sprechen Sie uns direkt an – per E-Mail, Telefon und natürlich auch über Social Media.

Bleiben Sie mit unserem monatlichen D²M-Newsletter auf dem aktuellen Stand rund um Themen des datengetriebenen Marketings. Jetzt anmelden! 

This Post Has One Comment

  1. M Kühn

    Deutlich günstiger als klassische MaFo-Maßnahmen und häufig präziser! 👍 Von den dem justintime-Vorteil ganz abgesehen

Schreiben Sie einen Kommentar

one × four =

Close Menu